ha4ts – HutBastelWorkshop mit Susanne Schmitt

Autor: admin

  • ha4ts – HutBastelWorkshop mit Susanne Schmitt

    ha4ts – HutBastelWorkshop mit Susanne Schmitt

    Liebe Allmendias und Allmendinos!

    Wir basteln mit der Darmstädter Künstlerin und Hutmacherin Susanne Schmitt (www.schmitthut.de), ihre Erfindung des ha4ts-Bausatz mit ins Allmendfeld – und mit ihm die Möglichkeit, sich seinen ganz eigenen Hut selbst zu machen.

    Der ha4ts-Bausatz ist genau dafür gedacht: zuschneiden, gestalten, zusammenbauen – Schritt für Schritt entsteht aus einzelnen Teilen eine echter Schmitthut. Unter Susannes fachkundiger Anleitung braucht es keinerlei Vorkenntnisse, nur Lust am Ausprobieren. Wie immer bei uns geht es ums Selbermachen, ums Zusammensein und um die Freude daran, mit den eigenen Händen etwas Bleibendes entstehen zu lassen.

    Am Ende des Tages setzt ihr euer eigenes Unikat auf und nehmt es mit nach Hause.

    🎩 Wann? Sonntag, 30.08.2026
    📍 Wo? Allmendina, Frankenfelder Weg 5, 64579 Gernsheim (Allmendfeld)
    Uhrzeit: 15.00Uhr
    ✂️ Kosten: der Workshop ist kostenfrei
    🧵 Mitbringen: gute Laune – für Bausatz und Werkzeug ist gesorgt

    Anmeldung bis 23.08.2026 unter sarafzade(at)aol.de. Die Plätze sind begrenzt, damit wir alle in Ruhe werkeln können.

    Wir freuen uns riesig – kommt vorbei und behütet euch selbst!

    Herzlich,
    euer Allmendina-Team

  • Die Natur weiß nichts von deinem „Ebbelwoi“.

    Die Natur weiß nichts von deinem „Ebbelwoi“.

    Es gibt diesen Satz, den man im Garten so oft hört, und er klingt nach Weisheit, nach Demut, nach dem Guten: „Die Natur weiß schon, was sie braucht.“ Lass den Baum in Ruhe, lass alles wachsen, der weiß das besser als du mit deiner Schere.

    Und dann stehe ich im Juni vor einem Apfelbaum, bei einem von diesen Sommerschnittkursen, wo einer wie Horst dir die Schere in die Hand drückt, und der Satz fängt an zu wackeln. Weil dieser Baum eben nicht „die Natur“ ist. Er ist etwas anderes, und das macht den ganzen Unterschied.

    Was ist ein Apfelbaum – wenn nicht „natur“?

    Ein Kulturapfel ist kein Stück Wildnis. Er ist ein Kunstwerk aus zweihundert Jahren Menschenhand. Veredelt, gepfropft, ausgelesen auf große, süße, saftige Früchte, die es so in der freien Natur nie gäbe. Horst pfropft im Frühjahr alte, gerettete Sorten auf kleine Bäumchen, das ist keine Natur, das ist ein Gespräch zwischen Mensch und Baum, das seit Generationen läuft. Diesen Baum „der Natur zu überlassen“ heißt nicht, ihn in einen unberührten Urzustand zurückzugeben. Es heißt, ein Gespräch mitten im Satz abzubrechen.

    Und was macht so ein Baum, wenn man ihn wirklich sich selbst überlässt, gerade nach einem kräftigen Winterschnitt? Er explodiert. Er schießt lauter lange, steile Triebe in die Höhe, die Krone wird dicht, nach dem Regen trocknet sie nicht mehr ab, und in dieser feuchten Enge machen es sich Pilze gemütlich, Schorf und Mehltau. Die Früchte hängen im Schatten und bleiben klein und sauer. Genau da setzt der Juniknip an, dieser Sommerschnitt: Licht rein, Luft rein, die Kraft nicht in die Triebe, sondern in die Äpfel. Der Baum wird gesünder und die Frucht wird besser. Nicht weil wir die Natur überlisten, sondern weil wir unseren Teil eines alten Deals erfüllen.

    „Aber der Baum dünnt sich doch selber aus“, sagt jetzt die Naturweisheit, und sie hat sogar recht. Es gibt den Junifruchtfall: Im Juni wirft der Baum von allein einen Haufen kleiner Früchte ab, weil er nicht alle versorgen kann. Nur, und das ist der Punkt, den der schöne Satz verschweigt: Der Baum wirft ab, was er an Samen nicht schafft.

    Er behält lieber zu viele mittelmäßige Äpfel, als das Risiko einzugehen, zu wenige Samen zu produzieren. Die Fachleute sagen es trocken: Aus Gärtnersicht ist diese Selbstausdünnung meist zu schwach. Der Baum meint es gut, aber er meint etwas anderes als du.

    Also, die Natur weiß schon, was sie braucht, oder halt: Sie weiß ganz genau, wie dieser Baum überlebt und Kerne macht. Von deinem süßen, aromatischen Herbstapfel hat sie noch nie gehört. Der war nie ihr Plan. Der war deiner.

    Wenn ich mich aus der Verantwortung stehlen wollte

    Spielen wir’s durch. Sagen wir, ich will einfach nichts tun und dabei trotzdem wie ein guter, demütiger Mensch aussehen.

    Dann ist „die Natur weiß schon, was sie braucht“ der perfekte Satz. Er klingt nach Ehrfurcht, ist aber in Wahrheit oft nur ein elegant verpacktes Achselzucken. Ich sage ihn über den verwahrlosten Baum und nenne die Vernachlässigung „wild“ und „naturnah“. Ich sage ihn über das zugewucherte Beet und fühle mich dabei ökologischer als der Nachbar, der sich kümmert. Ich verwechsle „Hände in den Schoß“ mit „Weisheit“, weil das eine anstrengend ist und das andere bequem. Und das Schönste: Niemand kann mir widersprechen, ohne wie ein herzloser Naturbeherrscher zu klingen. Ich habe mich hinter der Natur versteckt.

    Der Witz dabei: Ich muss mich selbst korrigieren

    Und hier wird es unbequem, weil ich mir jetzt selbst auf die Finger schauen muss. Denn ich war es doch, der beim Dünger sagte: Lass den Boden in Ruhe, die Regenwürmer machen das besser als du. Wie passt das zusammen mit „nimm die Schere und schneide“?

    Es passt zusammen, sobald man aufhört, in „immer eingreifen“ oder „nie eingreifen“ zu denken. Das ist die falsche Frage. Die richtige ist: Was habe ich hier eigentlich vor mir? Ein lebendiger Boden ist ein Kreislauf, der seit Ewigkeiten ohne mich funktioniert. Da sind Hände weg meistens klug.

    „Die Natur weiß schon“ ist für die Wildnis wahr und für den Kulturgarten falsch, und die ganze Kunst besteht darin, die beiden auseinanderzuhalten.

    Der Junifruchtfall zeigt es genau: Die Natur kommt dir auf halbem Weg entgegen, sie dünnt aus, aber nach ihren Zielen, nicht nach deinen. Die andere Hälfte des Weges ist dein Job. Die Schere im Juni ist nicht der Sieg des Menschen über die Natur. Sie ist bloß das Erscheinen zu einem Termin, den man selber vereinbart hat.

    Zwei Dinge, die man fairerweise erwähnen sollte.

    Erstens: Der Impuls hinter dem Satz ist gut, und ich teile ihn. Er richtet sich gegen den Kontrollzwang, gegen den Gärtner, der jeden Halm begradigt, alles totspritzt, jedes Blatt wegräumt, für den ein Garten eine Baustelle ist, die man beherrscht. Gegen den hat „lass mal die Natur machen“ fast immer recht. Und die Natur weiß tatsächlich unfassbar viel, das wir arrogant übersehen. Demut ist die richtige Grundhaltung. Sie ist nur keine Ausrede.

    Zweitens, und das ist keine Kleinigkeit: In den allermeisten Ecken der Welt stimmt der Satz. Die Wiese, der alte Wald, die Hecke, die man für die Vögel stehen lässt, der Boden unter deinen Füßen, die brauchen dich wirklich nicht und sind ohne dich besser dran. Der Fehler ist nie der Satz an sich. Der Fehler ist, ihn auf einen gezüchteten Obstbaum anzuwenden und die eigene Bequemlichkeit dann Weisheit zu nennen.

    Kurz gesagt

    Ich denke, „Die Natur weiß schon, was sie braucht“ ist einer dieser Sätze, die halb wahr sind und deshalb doppelt gefährlich. Ja, die Natur weiß, was die Natur braucht. Dein Apfelbaum ist aber nur zur Hälfte Natur. Die andere Hälfte ist ein Versprechen, das ein Mensch ihm gegeben hat, und Versprechen muss man halten.

    Zusammengefasst: Der Junifruchtfall ist die Natur, die dir auf halbem Weg entgegenkommt. Die Schere im Juni bist du, der seine Hälfte einlöst. Weder der Kontrollfreak hat recht noch der Naturschwärmer, sondern der Gärtner, der vor dem echten, konkreten Baum steht und fragt: Was braucht ausgerechnet dieser hier, in diesem Jahr? Das ist nicht, die Natur entscheiden zu lassen. Das ist, ihr zu antworten.

  • KirRoyal Matinee 2026

    KirRoyal Matinee 2026

    KirRoyal Gernsheim und der Verein Allmendina e.V. laden herzlich zu einem choralen Wandelgang am Sonntag , den 23.08.2026 um 11.00Uhr auf dem Grundstück Frankenfelder Weg 5 ein.  

    Getränke und Snacks gegen eine wohlwollende Spende.

    Klappstühle können gerne mitgebracht werden.

    Bei Regen findet die Matinee nicht statt.

    Bitte sende uns Deine Anmeldung bis zum 16.08.2026 an info@allmendina.de.

  • Barrierefreie Website

    Barrierefreie Website

    Barrierefreie Webseite

    Die Aktion Mensch hat den Verein Allmendina e.V. bei der Umsetzung einer barrierefreien Website gefördert. Ziel der Förderung ist es, digitale Inhalte für alle Menschen zugänglich zu machen – unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen.



    Dank an [at] Code & Consult

    Ein besonderes Dankeschön geht an Akın Tekercibaşı – [at] Code & Consult für die gelungene Umsetzung unserer barrierefreien Website. Mit unermüdlichem Enthusiasmus, großer Detailgenauigkeit, aber auch Ideenreichtum und Spielfreude fand er für jedes „Problem“ die passende Lösung. Wir haben gelernt, dass die Dinge, die Besucher einer barrierefreien Website auf den ersten Blick nicht sehen können, erst die Barrierefreiheit ausmachen. Vielen herzlichen Dank!

  • Barrierefreie Hochbeete

    Barrierefreie Hochbeete

    Barrierefreie mobile Hochbeete – die Aktion Mensch macht’s möglich!

    „Garten macht glücklich!” – Dies gilt leider nicht für alle. Wenn der Rollstuhl oder der Rollator über eine holprige Wiese fahren muss oder Hochbeete nicht unterfahrbar sind, macht das Gärtnern Menschen mit Mobilitätseinschränkungen keinen Spaß.

    Die Aktion Mensch unterstützte deshalb im Jahr 2024 den Allmendina e.V. beim Bau barrierefreier und mobiler Hochbeete. Sie ermöglichen gemeinsames Gärtnern für alle. Dank der angenehmen Arbeitshöhe und der guten Unterfahrbarkeit kann jede*r selbstständig und bequem mitmachen.

    Fahrbare Hochbeete – viele Möglichkeiten

    Wenn die drei Hochbeete eng aneinandergestellt werden, geben sie ihren Platz für vielfältige Aktivitäten auf der Fläche frei. Gleichzeitig ermöglichen sie, die vorhandene Fläche je nach Wunsch umzugestalten. Eine Gruppe kann gemeinsam gärtnern und im Anschluss die Beete so stellen, dass in deren Mitte eine Kaffeetafel aufgestellt werden kann und die Gruppe ihre Tagesarbeit genüsslich betrachten kann.

    Gleichzeitig können die mobilen Beete in oder aus der Sonne gefahren werden.

    Die Umsetzung war eine Herausforderung!

    Um die Hochbeete mobil, sicher und gleichzeitig unterfahrbar zu machen, waren eingehende Überlegungen zur Verteilung der entstehenden Traglasten nach unten erforderlich. Dazu hat die Werkstatt für angewandte Ökologie GbR schwere Eichenholzbalken verwendet. Diese dienen gleichzeitig als Radnarbe für die jeweils drei angebrachten Reifen aus Vollgummi.

    Herzlichen Dank an Aktion Mensch

    Wir möchten uns vielfach für die Förderung der barrierefreien und mobilen Hochbeeten bedanken. Die mobilen Hochbeete laden nun zu Begegnung, Austausch und Freude an Natur und Nachhaltigkeit ein. Durch die Förderung der Aktion Mensch werden Barrieren abgebaut und Inklusion im Alltag erlebbar gemacht.

    Dank an die Werkstatt für angewandte Ökologie

    Allmendina e. V. dankt auch der Werkstatt für angewandte Ökologie für die Idee, die drei Hochbeete in Form des Allmendina e.V.-Logos zu gestalten! 

    Ebenso für die intelligente Planung, fachliche Handwerksarbeit und die stabile Bauweise. »Fröhlich sehen sie aus!«

    Besonderer Dank an klimafarmer – bio, torffrei, Terra Preta – einfach gut!

    Die in den barrierefreien Hochbeeten verwendete Erde ist torffreie Bio Hochbeet- und Gemüseerde auf Terra Preta (Schwarzerde) Basis. Sie wird zur Komplettfüllung von Hochbeeten für ein- und mehrjährige Pflanzen verwendet. Die in ihr verwendete Pflanzenkohle speichert langanhaltend Nährstoffe und Wasser und erleichtert das Gärtnern.

    klimafarmer fördert Allmendina e.V. in vielfacher Form und hat uns diese gesunde Terra Preta-Hochbeeterde zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!








    Hier sind sie:

    Die Entwicklung und Bau der Hochbeete

  • Die mythischen Kräfte der Gottesanbeterin

    Die mythischen Kräfte der Gottesanbeterin

    Die mythischen Kräfte der Gottesanbeterin

    Im ersten Sommer auf dem Allmendfeld haben wir Mahd sehr lange (zu lange) herausgezögert. Wir wollten sehen, was denn so wächst. Christa von »Menschenskinder« lieh uns im August den robusten Hochwiesenmäher des Kindergartens in Darmstadt Kranichstein (Danke!). Man muß hinter ihm herlaufen und das Heu wird seitlich abgelegt. Es ist eine halbwegs insektenschonende Art der Mahd, aber immer noch ein Risiko für sie. Nach drei Arbeitsstunden blieb das Gerät mit laufendem Motor einfach stehen. Was hatte ich falsch gemacht, … Sprit, Bedienungsfehler,…? Die oberflächliche Untersuchung ergab einen gerissenen Keilriemen.

    Ich fühlte mich beobachtet und irgendwie ertappt und schaute nach vorne in Gras. Tatsächlich wurde ich mit durch die zwei merkwürdig weit auseinanderstehenden Augen einer grünen Gottesanbeterin* argwöhnisch betrachtet. Ich hörte so etwas wie:
    »Bis hierhin und nicht weiter Untergebener!«

    Steckbrief: Europäische Gottesanbeterin

    Deutscher Name:
    Europäische Gottesanbeterin
    Wissenschaftlicher Name:
    Mantis religiosa (Linnaeus, 1758)
    Klasse:
    Insekten (Insecta)
    Ordnung:
    Fangschrecken (Mantodea)
    Familie:
    Mantidae
    Gattung:
    Mantis

    Kurzprofil:
    Wärmeliebende Lauerjägerin, hervorragend getarnt – von grün bis braun. In Deutschland hat sie sich in den letzten Jahrzehnten deutlich ausgebreitet, auch entlang von Bahnflächen und auf Brachen.

    Verbreitung (Deutschland):
    Ursprünglich v. a. in Südwestdeutschland, mittlerweile starke Ausbreitung und Neuansiedlungen in mehreren Bundesländern.

    Schutz:
    In Deutschland besonders geschützt (Bundesartenschutzverordnung, Anlage 1).
    Hinweis: In der bundesweiten Roten Liste wird die Art aktuell als ungefährdet geführt, mit deutlicher Zunahme.

    Bitte nicht mitnehmen:
    Nicht fangen/„retten“, außer akute Gefahr (z. B. Straße) – dann in unmittelbare sichere Nähe umsetzen.

  • Verein

    Wir sind der Allmendina e.V. 

    Zweck des Vereins ist es, Kunst und Kultur erlebbar zu machen, den Natur- und
    Umweltschutz zu stärken sowie Erziehung, Volks- und Jugendbildung zu fördern.

    Dazu entwickelt und realisiert der Verein künstlerische Ausstellungen – etwa aus Fotografie, Malerei, Skulptur und Film – und schafft mit kulturellen Angeboten wie Theateraufführungen, Vorführungen von Kunstfilmen, Licht- und Audioinstallationen sowie Konzerten Räume für Begegnung und Inspiration.

    Ergänzend lädt der Verein mit kreativen Workshops und Seminaren zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Darüber hinaus organisiert und begleitet er
    Vorträge, Veranstaltungen und Arbeitsgruppen zur nachhaltigen Landnutzung und zum Umweltschutz und ermöglicht so lebenslanges Lernen für Menschen aller Altersgruppen.

    Ein wenig formeller haben wir das ganze auch in unserer Vereinssatzung festgehalten, die du hier zum Download findest.

  • Baumschnittkurs 2025

    Baumschnittkurs 2025

    Baumschnittkurs 2025:

    Apfelbäume lesen, Zukunft wachsen lassen

    Am 25. Januar 2025 traf sich eine kleine Runde aus Allmendinas und Freunden, um sich von Horst in die Kunst des Winterschnitts einführen zu lassen. Die Apfelbäume standen still und klar im Winterlicht – perfekt, um ihre Struktur zu lesen und zu verstehen, wie ein Baum denkt, wächst und Kraft verteilt.

    Horst zeigte uns, warum gerade der Winter der richtige Moment ist: Die Säfte ruhen, die Krone ist offen sichtbar, und jeder Schnitt wird zu einem bewussten Impuls für den kommenden Frühling. Gemeinsam lernten wir, alte Äste zu entlasten, junge Triebe zu fördern und den Baum so zu formen, dass Licht, Luft und Vitalität wieder ins Zentrum fließen.

    Es war ein konzentrierter, ruhiger Tag zwischen kahlen Zweigen, kalter Luft und vielen kleinen Aha-Momenten. Ein Kurs, der nicht nur Wissen vermittelt hat, sondern auch Nähe zur Natur – und zu den Bäumen, die uns Jahr für Jahr tragen und nähren.

    Fotogalerie

    Die Kunst des Winterschnitts in Bildern:

  • ADFC zu Gast bei Allmendina

    ADFC zu Gast bei Allmendina

    ADFC zu Gast bei Allmendina

    Eine gemeinsame Fahrradtour ab Darmstadt mit Besuch des Bauerngartens in Eberstadt und Picknick unter den Obstbäumen bei Allmendina im Ried.
    Eine gemeinsame Aktion von Urban Garden Darmstadt e.v., ADFC Darmstadt und Allmendina e.V.

  • Kunst & Ökologie »Hof im Allmendfeld«

    Bearbeiten, bewahren und neue Akzente setzen

    Der Hof im Allmendfeld liegt am Rand des Gernsheimer Stadtteils Allmendfeld – mitten im Hessischen Ried, umgeben von Feldern, Landwirtschaft und in unmittelbarer Nähe des Rheins. Hier, wo die Ebenen des Rieds in weitem Licht liegen, entsteht ein Ort, an dem Kunst, Ökologie und gemeinschaftliches Handeln zusammenfinden.

    Unter dem Gedanken „Bearbeiten, bewahren, Akzente setzen“ entstand ein Experimentierfeld ökologischer und künstlerischer Praxis in Zeiten des Klimaerwärmung und sozialen Wandels und Ausgrenzungen.

    Unter dem Titel „Kunst & Ökologie“ öffnet sich ein neues Kapitel in der Geschichte des Hofes. Hier werden Ideen kultiviert:
    Arbeiten, Forschen, Experimentieren mit den vorhandenen Möglichkeiten und Materialien.
    Es finden Workshops, Seminare, Events und Projekte statt. Wir teilen Wissen erproben Neues gemeinsam – von der Theorie in die Praxis. Die Themen reichen von der Herstellung von Terra Preta und Kreislaufwirtschaft über gemeinschaftliche Ernteaktionen auf 1,5 Hektar Streuobstwiesen, Lichtinstallationen und Landart bis hin zum Sammeln und Bewahren von Saatgut.

    Das Ziel ist es, ein ökologisches und kulturelles Zentrum im Kleinen zu schaffen – einen Ort, der Stadt und Land miteinander verbindet, sinnliche Wahrnehmung fördert und Austausch ermöglicht. Kunst wird hier nicht als Dekoration verstanden, sondern als Werkzeug, um Prozesse sichtbar zu machen, Verbindungen zu schaffen und neue Perspektiven auf unsere Umwelt zu eröffnen.

    Der Hof im Allmendfeld ist kein Geschäftsmodell.
    Er lädt dazu ein, Verantwortung zu teilen, voneinander zu lernen und eine solidarische Kunstland(wirt)schaft zu entwickeln. Das Projekt versteht sich als Versuchsanordnung für eine hoffnungsvolle Zukunft – ein Ort, an dem Denken, Handeln und Fühlen zusammenfinden dürfen.