Lila Veilchen

Möglichmacher

Kategorie: Allgemein

  • Möglichmacher

    Möglichmacher

    Unsere Möglichmacher begleiten den Verein mit wertvoller Unterstützung – sei es durch gute Ideen, tatkräftiges Mitwirken oder finanzielle Spenden. Mit ihrem Engagement helfen sie dabei, Projekte wachsen zu lassen und gemeinsame Ziele Wirklichkeit werden zu lassen. Sie schenken Vertrauen, Rückhalt und Perspektive.

    Dafür sagen wir herzlich Danke.

  • ha4ts – HutBastelWorkshop mit Susanne Schmitt

    ha4ts – HutBastelWorkshop mit Susanne Schmitt

    Liebe Allmendias und Allmendinos!

    Wir basteln mit der Darmstädter Künstlerin und Hutmacherin Susanne Schmitt (www.schmitthut.de), ihre Erfindung des ha4ts-Bausatz mit ins Allmendfeld – und mit ihm die Möglichkeit, sich seinen ganz eigenen Hut selbst zu machen.

    Der ha4ts-Bausatz ist genau dafür gedacht: zuschneiden, gestalten, zusammenbauen – Schritt für Schritt entsteht aus einzelnen Teilen eine echter Schmitthut. Unter Susannes fachkundiger Anleitung braucht es keinerlei Vorkenntnisse, nur Lust am Ausprobieren. Wie immer bei uns geht es ums Selbermachen, ums Zusammensein und um die Freude daran, mit den eigenen Händen etwas Bleibendes entstehen zu lassen.

    Am Ende des Tages setzt ihr euer eigenes Unikat auf und nehmt es mit nach Hause.

    🎩 Wann? Sonntag, 29.08.2026
    📍 Wo? Allmendina, Frankenfelder Weg 5, 64579 Gernsheim (Allmendfeld)
    Uhrzeit: 15.00Uhr
    ✂️ Kosten: der Workshop ist kostenfrei
    🧵 Mitbringen: gute Laune – für Bausatz und Werkzeug ist gesorgt

    Anmeldung bis 23.08.2026 unter sarafzade(at)aol.de. Die Plätze sind begrenzt, damit wir alle in Ruhe werkeln können.

    Wir freuen uns riesig – kommt vorbei und behütet euch selbst!

    Herzlich,
    euer Allmendina-Team

  • Die Natur weiß nichts von deinem „Ebbelwoi“.

    Die Natur weiß nichts von deinem „Ebbelwoi“.

    Es gibt diesen Satz, den man im Garten so oft hört, und er klingt nach Weisheit, nach Demut, nach dem Guten: „Die Natur weiß schon, was sie braucht.“ Lass den Baum in Ruhe, lass alles wachsen, der weiß das besser als du mit deiner Schere.

    Und dann stehe ich im Juni vor einem Apfelbaum, bei einem von diesen Sommerschnittkursen, wo einer wie Horst dir die Schere in die Hand drückt, und der Satz fängt an zu wackeln. Weil dieser Baum eben nicht „die Natur“ ist. Er ist etwas anderes, und das macht den ganzen Unterschied.

    Was ist ein Apfelbaum – wenn nicht „natur“?

    Ein Kulturapfel ist kein Stück Wildnis. Er ist ein Kunstwerk aus zweihundert Jahren Menschenhand. Veredelt, gepfropft, ausgelesen auf große, süße, saftige Früchte, die es so in der freien Natur nie gäbe. Horst pfropft im Frühjahr alte, gerettete Sorten auf kleine Bäumchen, das ist keine Natur, das ist ein Gespräch zwischen Mensch und Baum, das seit Generationen läuft. Diesen Baum „der Natur zu überlassen“ heißt nicht, ihn in einen unberührten Urzustand zurückzugeben. Es heißt, ein Gespräch mitten im Satz abzubrechen.

    Und was macht so ein Baum, wenn man ihn wirklich sich selbst überlässt, gerade nach einem kräftigen Winterschnitt? Er explodiert. Er schießt lauter lange, steile Triebe in die Höhe, die Krone wird dicht, nach dem Regen trocknet sie nicht mehr ab, und in dieser feuchten Enge machen es sich Pilze gemütlich, Schorf und Mehltau. Die Früchte hängen im Schatten und bleiben klein und sauer. Genau da setzt der Juniknip an, dieser Sommerschnitt: Licht rein, Luft rein, die Kraft nicht in die Triebe, sondern in die Äpfel. Der Baum wird gesünder und die Frucht wird besser. Nicht weil wir die Natur überlisten, sondern weil wir unseren Teil eines alten Deals erfüllen.

    „Aber der Baum dünnt sich doch selber aus“, sagt jetzt die Naturweisheit, und sie hat sogar recht. Es gibt den Junifruchtfall: Im Juni wirft der Baum von allein einen Haufen kleiner Früchte ab, weil er nicht alle versorgen kann. Nur, und das ist der Punkt, den der schöne Satz verschweigt: Der Baum wirft ab, was er an Samen nicht schafft.

    Er behält lieber zu viele mittelmäßige Äpfel, als das Risiko einzugehen, zu wenige Samen zu produzieren. Die Fachleute sagen es trocken: Aus Gärtnersicht ist diese Selbstausdünnung meist zu schwach. Der Baum meint es gut, aber er meint etwas anderes als du.

    Also, die Natur weiß schon, was sie braucht, oder halt: Sie weiß ganz genau, wie dieser Baum überlebt und Kerne macht. Von deinem süßen, aromatischen Herbstapfel hat sie noch nie gehört. Der war nie ihr Plan. Der war deiner.

    Wenn ich mich aus der Verantwortung stehlen wollte

    Spielen wir’s durch. Sagen wir, ich will einfach nichts tun und dabei trotzdem wie ein guter, demütiger Mensch aussehen.

    Dann ist „die Natur weiß schon, was sie braucht“ der perfekte Satz. Er klingt nach Ehrfurcht, ist aber in Wahrheit oft nur ein elegant verpacktes Achselzucken. Ich sage ihn über den verwahrlosten Baum und nenne die Vernachlässigung „wild“ und „naturnah“. Ich sage ihn über das zugewucherte Beet und fühle mich dabei ökologischer als der Nachbar, der sich kümmert. Ich verwechsle „Hände in den Schoß“ mit „Weisheit“, weil das eine anstrengend ist und das andere bequem. Und das Schönste: Niemand kann mir widersprechen, ohne wie ein herzloser Naturbeherrscher zu klingen. Ich habe mich hinter der Natur versteckt.

    Der Witz dabei: Ich muss mich selbst korrigieren

    Und hier wird es unbequem, weil ich mir jetzt selbst auf die Finger schauen muss. Denn ich war es doch, der beim Dünger sagte: Lass den Boden in Ruhe, die Regenwürmer machen das besser als du. Wie passt das zusammen mit „nimm die Schere und schneide“?

    Es passt zusammen, sobald man aufhört, in „immer eingreifen“ oder „nie eingreifen“ zu denken. Das ist die falsche Frage. Die richtige ist: Was habe ich hier eigentlich vor mir? Ein lebendiger Boden ist ein Kreislauf, der seit Ewigkeiten ohne mich funktioniert. Da sind Hände weg meistens klug.

    „Die Natur weiß schon“ ist für die Wildnis wahr und für den Kulturgarten falsch, und die ganze Kunst besteht darin, die beiden auseinanderzuhalten.

    Der Junifruchtfall zeigt es genau: Die Natur kommt dir auf halbem Weg entgegen, sie dünnt aus, aber nach ihren Zielen, nicht nach deinen. Die andere Hälfte des Weges ist dein Job. Die Schere im Juni ist nicht der Sieg des Menschen über die Natur. Sie ist bloß das Erscheinen zu einem Termin, den man selber vereinbart hat.

    Zwei Dinge, die man fairerweise erwähnen sollte.

    Erstens: Der Impuls hinter dem Satz ist gut, und ich teile ihn. Er richtet sich gegen den Kontrollzwang, gegen den Gärtner, der jeden Halm begradigt, alles totspritzt, jedes Blatt wegräumt, für den ein Garten eine Baustelle ist, die man beherrscht. Gegen den hat „lass mal die Natur machen“ fast immer recht. Und die Natur weiß tatsächlich unfassbar viel, das wir arrogant übersehen. Demut ist die richtige Grundhaltung. Sie ist nur keine Ausrede.

    Zweitens, und das ist keine Kleinigkeit: In den allermeisten Ecken der Welt stimmt der Satz. Die Wiese, der alte Wald, die Hecke, die man für die Vögel stehen lässt, der Boden unter deinen Füßen, die brauchen dich wirklich nicht und sind ohne dich besser dran. Der Fehler ist nie der Satz an sich. Der Fehler ist, ihn auf einen gezüchteten Obstbaum anzuwenden und die eigene Bequemlichkeit dann Weisheit zu nennen.

    Kurz gesagt

    Ich denke, „Die Natur weiß schon, was sie braucht“ ist einer dieser Sätze, die halb wahr sind und deshalb doppelt gefährlich. Ja, die Natur weiß, was die Natur braucht. Dein Apfelbaum ist aber nur zur Hälfte Natur. Die andere Hälfte ist ein Versprechen, das ein Mensch ihm gegeben hat, und Versprechen muss man halten.

    Zusammengefasst: Der Junifruchtfall ist die Natur, die dir auf halbem Weg entgegenkommt. Die Schere im Juni bist du, der seine Hälfte einlöst. Weder der Kontrollfreak hat recht noch der Naturschwärmer, sondern der Gärtner, der vor dem echten, konkreten Baum steht und fragt: Was braucht ausgerechnet dieser hier, in diesem Jahr? Das ist nicht, die Natur entscheiden zu lassen. Das ist, ihr zu antworten.

  • Juniknip – Sommerschnitt 2026

    Juniknip – Sommerschnitt 2026

    Horst und der Allmendina e.V. laden ein zum »Juniknip« SommerschnittkursSamstag, 18.07.2026.

    Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt zum Baumschnitt steht immer im Raum. Wann schneidet man die Apfelbäume? Wir schauen uns in diesem Juniknip-Schnittkurs die Bäume genau an, entscheiden, welche Äste man entfernen sollte, welche ausgewählt werden, einen neuen, tragenden Ast zu bilden. Gleichzeitig begutachten wir die Entwicklung der Früchte. Wo sind zuviele am Ast, welche haben schon beeinträchtigende Macken oder gar einen Befall. Und wir legen die Schere an, um das erlernte direkt und praktisch umzusetzen.

    Der kräftige Winter/Frühjahrsschnitt regt allendhalben das Wachstum an. Genau dies sehen wir an den Apfelbäumen; sie haben eine Menge an »Schossen« entwickelt.
    Eine Möglichkeit ist der »Juniknip«! Dieser Sommerschnitt ist eine Wachstumsbremse mit fruchtenden Vorteilen:

    1. Der Apfelbaum wird nach einem Juniknip weniger Krankheitsanfällig. Die bessere Durchlüftung und Abtrocknung der Krone nach einem Regen beugt Pilzbefall wie Schorf oder Mehltau vor.

    2. Eine sommerliche Wachstumsbremse beruhigt den Apfelbaum sorgt dafür, daß die Kraft nicht in die Ausbildung der Triebe fließt, sondern in die Früchte.

    3. Durch ein Auslichten gelangt zudem mehr Sonne an die heranwachsenden Äpfel. Dies spiegelt sich im folgenden Herbst in der Fruchtqualität wieder. Süße, kräftige und aromatische Äpfel sind der Dank.

    Im Frühling 2026 hat Horst ein paar der kleinen (vom Thünen-Institut) geretteten Bäumchen mit alten Sorten gepfropft. Die vorläufigen Ergebnisse werden wir uns dann auch ansehen.

    »Juniknip 2026« – der Sommerschnitt

    Die Teilnehmergebühr beträgt 35 EUR. Dafür gibt es weise Worte, viel Spaß, leckeres Essen und ihr unterstützt das Projekt und den Ort Allmendina.

    Anmeldung:

    Wenn ihr teilnehmen möchtet, meldet euch bitte vorab bei Anouschka an per Telefon 0173 – 6 77 14 33 oder per Mail unter info@allmendina.de

    Wir freuen uns auf viele interessierte Köpfe und lernende Hände beim Bäume schneiden!

    » Die Natur, weiß was sie braucht «

  • KirRoyal Matinee 2026

    KirRoyal Matinee 2026

    KirRoyal Gernsheim und der Verein Allmendina e.V. laden herzlich zu einem choralen Wandelgang am Sonntag , den 23.08.2026 um 11.00Uhr auf dem Grundstück Frankenfelder Weg 5 ein.  

    Getränke und Snacks gegen eine wohlwollende Spende.

    Klappstühle können gerne mitgebracht werden.

    Bei Regen findet die Matinee nicht statt.

    Bitte sende uns Deine Anmeldung bis zum 16.08.2026 an info@allmendina.de.

  • Akın

    Akın

    Akın – Cool, Charmant, Cocktails, Codezauberer

    Im Türkischen bedeutet der Name Akın „Flut“, „Schwall“ oder „Angriff/Streifzug“, nein, so ist er aber nicht!. Lieber ist uns die Bedeutung in der nigerianischen Yoruba-Kultur; Akın steht für „der Heldenhafte“ oder „der Tapfere“. Heldenhaft auch wegen seinen Allmendina-Elektriktricks, tapfer wegen seines unbeirrbaren Eifers, den Dingen auf den Grund zu gehen. Seine DNA besteht aus Frequenzen, Spannung, Ampere und binären Codes, sowie einer Unmenge an erlebten Geschichten. Ein »Digital Native« mit großem Herz, Sinn und Verstand.

    Gibt es eine Frage, ein Problem? Fragt er die KI  aber recherchiert zur Sicherheit nochmal. Akın ist immer für Überraschungen gut und findet die zwei Kabelstränge unter 100, die den Strom führen und die in der Lage sind, das Eingangstor per Knopfdruck öffnen oder schließen zu können. Wenn auf dem Allmendfeld eine Frage zu all den großen Möglichkeiten der Neuzeit gestellt wird – Akın fragen – kein Orakel, ein Mirakel.

    Aber Akın ist kein nerdiger Technokrat. Er hilft mit, interessiert sich für Ökologie, liebt Wärme, Wasser, Laissez-faire und hat Verständnis für die Sorgen der Anderen.

    Einen elektrisierenden Dank an Akın  für die vielen Dinge, die Du auf dem Allmendfeld zum Laufen gebracht hast.

  • Pablo

    Pablo

    Pablo – Eine „Grüne Villa“ der Basken

    Er ist Förderer, Freund und Helfer sowie aktiver Mitmacher im Allmendina e. V. und der Initiative „Essbares Darmstadt e. V.“, charmant, uneigennützig, (meistens) friedlich und immer da, wenn man ihn braucht. Das ist eine Kurzbeschreibung.

    Ja, Pablo traut sich einfach alles und schafft es auch. Schweißen ist für ihn wie für andere das Fingerschnipsen. Er ist ein Phänomen, auf das man sich immer verlassen kann! Auf die Frage, welche Naturgewalt ihm die Kraft gibt, haben wir eine Vermutung: die Sonne im Herzen – das muss sein Geheimrezept sein! 

    Einmal fragte ich ihn, ob er wüsste, wie man diese verflixten Rollos anbringt. (Es hätte jedes x-beliebige Problem sein können.) Nach einer Weile, in der er sein Mobiltelefon anstarrte, antwortete er: „Ja, das kann ich.“ Und wie selbstverständlich fügte er hinzu: „Ich mach das gleich.“  „Wie kommt es, dass du alles kannst, Pablo?“ Ohne nachzudenken, sagte er: „YouTube!“ Diese Aussage war (aus langjähriger Erfahrung) eine maßlose Untertreibung.

    Geheimrezepte hat er einige auf Lager: Mit Paella, vielfältigen spanischen Spezialitäten, Rehgulasch und seinen kulinarischen Mitbringseln – wie dem wohlschmeckenden eingelegten Thunfisch von „Mama Grüne Villa“ – bereichert das „Verwunderkind“ uneigennützig die „CucinaAllmendina“!

    Jetzt aber mal tranquillo … Wir könnten ein Buch mit unseren gemeinsamen Erlebnissen füllen, dabei wollten wir uns an dieser Stelle doch nur ganz herzlich bedanken

  • Weihnachtszeit ist „Schwarze-Nüsse“-Zeit

    Weihnachtszeit ist „Schwarze-Nüsse“-Zeit

    Weihnachtszeit ist „Schwarze-Nüsse“-Zeit

    Der Winter bringt Ruhe mit sich, lädt zum Innehalten ein, zum Zurückblicken und Vorausdenken. Die Tage werden kürzer, die Arbeit leiser – Zeit für Winterschlaf. Und doch gehört zur Weihnachtszeit mehr als Stille. Sie braucht auch kleine Kostbarkeiten. Schwarze Nüsse sind solche Kostbarkeiten.

    Wie Diamanten unter den Süßigkeiten liegen sie in ihrer dunklen Schale im glänzenden Sirup. Beim Kochen steigt ein Duft auf, der Vorfreude auf die Weihnachtszeit weckt. Doch ihre Entstehung beginnt im Sommer.

    Im Juni, wenn die Nüsse noch grün sind, werden sie vorsichtig geerntet. Jede einzelne wird eingestochen, ins Wasser gelegt und Tag für Tag begleitet. Wochen vergehen, das Grün verschwindet, Dunkelheit entsteht. Erst dann dürfen sie in den Sirup, wo sie weiter reifen – langsam, ohne Eile. Monate später, zur Weihnachtszeit, ist aus dieser Geduld ein Geschmack geworden: ein Geschenk, nicht alltäglich. Ein Aroma, das sich sanft im Mund entfaltet – für besondere Menschen oder als kleiner Genussmoment zwischendurch.

    Schwarze Nüsse erinnern daran, dass die besten Dinge Zeit brauchen.

    Gönnt sie euch! 

    Schwarze Nüsse – eine besondere Winterleckerei

    Zutaten (Grundlage):

    • Grüne Walnüsse (geerntet im Juni)

    • Wasser

    • Zucker

    • Gewürze nach Geschmack (z. B. Zimt, Nelken, Piment, Vanille, Zitrusschale)

    Zubereitung:

    1. Ernte

    Im Juni werden die Walnüsse geerntet, solange sie noch grün und weich sind. Ideal sind unbeschädigte, gleichmäßig gewachsene Früchte.

    2. Einstechen & Wässern

    Jede Nuss wird rundherum sorgfältig eingestochen und anschließend in Wasser gelegt. Tipp: Handschuhe tragen – der Saft der Walnüsse färbt stark.

    3. Wasserbad (ca. 4 Wochen)

    Die Nüsse bleiben etwa einen Monat im Wasser. Das Wasser wird täglich gewechselt. In dieser Zeit verlieren sie ihre grüne Farbe und werden zunehmend dunkler. Sobald sich das Wasser nicht mehr verfärbt, sind sie bereit für den nächsten Schritt.

    4. Kochen im Sirup

    Aus Wasser, Zucker und Gewürzen wird ein Sirup hergestellt. Darin werden die Nüsse gekocht, bis sie vollständig durchzogen sind.

    5. Reifezeit (ca. 3 Monate)

    Anschließend kommen die Nüsse mitsamt Sirup in Gläser und dürfen mehrere Monate ruhen. Geduld ist hier entscheidend – erst die Zeit macht sie zu dem, was sie sind.

    Genuss:

    Pünktlich zur Weihnachtszeit sind die schwarzen Nüsse fertig: Als feine Beilage zum Festessen, zu Käse oder Wild – oder einfach pur als besondere Süßigkeit.

  • »määääh«…»Hunger«.

    »määääh«…»Hunger«.

    »määääh«…»Hunger«.

    Zu Anfang unserer Zeit auf dem Allmendfeld begrüßten wir zwei Wochen lang 30 »Fachkräfte«, die uns halfen, die hochgewachsenen Wiesenflächen adäquat zu kürzen: Schafe! 

    Tabea, die Schäferin, kam mit einem Auto mit Anhänger vorgefahren. Wir dachten, wenn der Anhänger so klein sei, könnten es ja auch nicht so viele sein. Tabea klappte die hintere Tür herunter und 15 hungrige Wesen hüpften heraus – das wars oder? … nein, … der Schäferinnenwohnwagen hatte eine zweite Etage – zwar ohne Aufzug, aber mit zweiter Klappe. 15 weitere Schafe kamen geräuschvoll zum Vorschein.

    Wir hatten eine große Fläche mit Netzen abgesteckt und die Obstbäume mit Jutesäcken umwickelt (manche Schafs lieben den süßen Saft hinter der Rinde). Es dauerte jedoch keinen Tag und langsam aber sicher fingen sie nach und nach hungrig an zu blöcken und forderten vehement eine neue Weide ein.

    Mit den Schafen hatten wir viel Freude und überlegen nun, den Allmendfeld-Wiesen (und uns) mit Schafen helfen zu lassen. Auf eine Weise scheinen die Wollknäule zum Allmendfeld zu gehören!

    Vielleicht wissenswert: Hausschaf, oder schlicht Schaf (Ovis gmelini aries) ist die domestizierte Form des Mufflons.

    In der menschlichen Historie spielten sie wegen ihrer Milch, Fleisch, Wolle wie auch der Wärme eine wichtige Rolle.

    Heute wie damals sind sie entscheidend für den Erhalt unserer Kulturlandschaft sowie zur Steigerung und Verbreitung von Biodiversität.

    Wissenswertes bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Hausschaf

  • Satzung des Allmendina e.V.

    Satzung des Allmendina e.V.

    Satzung des Allmendina e.V.

    § 1 – Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

    Der Verein führt den Namen Allmendina, im Folgenden „Verein“ genannt. Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Darmstadt eingetragen werden und nach Eintragung den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“ führen. Nach der Eintragung lautet der Name Allmendina e.V.

    Der Verein hat seinen Sitz in Allmendfeld-Gernsheim. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

    § 2 – Zweck und Gemeinnützigkeit des Vereins

    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

    Zwecke des Vereins sind:

    • die Förderung von Kunst und Kultur
    • die Förderung des Natur- und Umweltschutzes
    • die Förderung der Erziehung, Volks- und Jugendbildung

    Dieser Zweck wird insbesondere erreicht durch:

    • Konzipieren und Durchführen von künstlerischen Ausstellungen (Fotografie, Malerei, Skulptur, Film)
    • Kulturelle Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Kunstfilmvorführungen, Licht- und Audioinstallationen, Konzerte
    • Durchführung kreativer Workshops und Seminare
    • Vorträge, Veranstaltungen und Arbeitsgruppen zur nachhaltigen Landnutzung und zum Umweltschutz
    • Bildungs- und Erziehungsveranstaltungen zu Naturschutz und Landwirtschaft für Schulklassen und Kindergärten

    Der Verein kann diese Zwecke auch durch die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln an steuerbegünstigte Körperschaften im Sinne des § 58 Nr. 1 AO verfolgen.

    Der Verein ist selbstlos tätig, erstrebt keinen Gewinn und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch zweckfremde Ausgaben oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    § 3 – Mitgliedschaft

    Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt. Auch juristische Personen können Mitglied werden. Der Vertreter einer juristischen Person hat eine Stimme.

    Die Aufnahme erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung und Vorstandsbeschluss.

    Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand. Der Ausschluss wird schriftlich begründet. Gründe können u. a. Beitragsrückstände, grobe Verstöße gegen Vereinsziele oder vereinsschädigendes Verhalten sein.

    Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung an.

    § 4 – Rechte, Pflichten und Mitgliedschaft

    • Jedes Mitglied hat aktives und passives Wahl- und Stimmrecht.
    • Jedes Mitglied darf an allen Veranstaltungen des Vereins teilnehmen.
    • Jedes Mitglied unterstützt die Ziele des Vereins.

    Die Mitgliedschaft verlängert sich automatisch um 12 Monate, wenn sie nicht bis 31. Dezember gekündigt wird.

    Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Austritte müssen schriftlich mit zwei Monaten Frist erklärt werden.

    § 5 – Mitgliedsbeiträge

    Die Höhe des Beitrags legt die Mitgliederversammlung fest.

    Der Beitrag ist mit Beginn der Mitgliedschaft und danach jährlich zu zahlen. Der Vorstand kann Mitglieder in besonderen Fällen vom Beitrag befreien.

    § 6 – Organe des Vereins

    • Mitgliederversammlung
    • Vorstand
    • Beirat

    § 7 – Die Mitgliederversammlung

    Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragung ist möglich.

    Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Einladung erfolgt 14 Tage vorher per E-Mail oder Post.

    Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Satzungsänderungen benötigen eine Zweidrittelmehrheit.

    § 8 – Aufgaben der Mitgliederversammlung

    • Grundsatzbeschlüsse
    • Arbeitsgruppen
    • Berichte entgegennehmen & Vorstand entlasten
    • Haushaltsplan genehmigen
    • Beiträge festsetzen
    • Vorstand & Kassenprüfer wählen
    • Satzungsänderungen

    § 9 – Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

    Die Versammlung wird von der/dem Vorsitzenden geleitet. Beschlüsse werden protokolliert und von Versammlungsleitung und Schriftführung unterzeichnet.

    § 10 – Der Vorstand

    Der Vorstand besteht aus:

    • 1. Vorsitzende/r
    • 2. Vorsitzende/r (Kassenwart)
    • weiteres Mitglied

    1. und 2. Vorsitzende vertreten den Verein jeweils einzeln.

    Sitzungen können in Präsenz oder virtuell stattfinden.

    Der Vorstand leitet die Arbeit des Vereins, erstellt den Jahresabschluss und führt die laufenden Geschäfte.

    Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

    § 11 – Beirat

    Die Mitgliederversammlung kann einen Beirat einsetzen. Aufgaben werden in einer Geschäftsordnung geregelt.

    § 12 – Kassenprüfung

    Die Kassenprüfung erfolgt jährlich durch eine/n gewählte/n Kassenprüfer/in. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

    § 13 – Auflösung des Vereins

    Die Auflösung erfordert eine Dreiviertelmehrheit der Mitgliederversammlung.

    Vermögen fällt an die Initiative Essbares Darmstadt e.V. zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke.

    § 14 – Inkrafttreten

    Die Satzung wurde am 11. November 2021 beschlossen und tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.