-
Bearbeiten, bewahren und neue Akzente setzen
Der Hof im Allmendfeld liegt am Rand des Gernsheimer Stadtteils Allmendfeld – mitten im Hessischen Ried, umgeben von Feldern, Landwirtschaft und in unmittelbarer Nähe des Rheins. Hier, wo die Ebenen des Rieds in weitem Licht liegen, entsteht ein Ort, an dem Kunst, Ökologie und gemeinschaftliches Handeln zusammenfinden.
Unter dem Gedanken „Bearbeiten, bewahren, Akzente setzen“ entstand ein Experimentierfeld ökologischer und künstlerischer Praxis in Zeiten des Klimaerwärmung und sozialen Wandels und Ausgrenzungen.
Unter dem Titel „Kunst & Ökologie“ öffnet sich ein neues Kapitel in der Geschichte des Hofes. Hier werden Ideen kultiviert:
Arbeiten, Forschen, Experimentieren mit den vorhandenen Möglichkeiten und Materialien.
Es finden Workshops, Seminare, Events und Projekte statt. Wir teilen Wissen erproben Neues gemeinsam – von der Theorie in die Praxis. Die Themen reichen von der Herstellung von Terra Preta und Kreislaufwirtschaft über gemeinschaftliche Ernteaktionen auf 1,5 Hektar Streuobstwiesen, Lichtinstallationen und Landart bis hin zum Sammeln und Bewahren von Saatgut.Das Ziel ist es, ein ökologisches und kulturelles Zentrum im Kleinen zu schaffen – einen Ort, der Stadt und Land miteinander verbindet, sinnliche Wahrnehmung fördert und Austausch ermöglicht. Kunst wird hier nicht als Dekoration verstanden, sondern als Werkzeug, um Prozesse sichtbar zu machen, Verbindungen zu schaffen und neue Perspektiven auf unsere Umwelt zu eröffnen.
Der Hof im Allmendfeld ist kein Geschäftsmodell.
Er lädt dazu ein, Verantwortung zu teilen, voneinander zu lernen und eine solidarische Kunstland(wirt)schaft zu entwickeln. Das Projekt versteht sich als Versuchsanordnung für eine hoffnungsvolle Zukunft – ein Ort, an dem Denken, Handeln und Fühlen zusammenfinden dürfen.
