»määääh«…»Hunger«.
Zu Anfang unserer Zeit auf dem Allmendfeld begrüßten wir zwei Wochen lang 30 »Fachkräfte«, die uns halfen, die hochgewachsenen Wiesenflächen adäquat zu kürzen: Schafe!
Tabea, die Schäferin, kam mit einem Auto mit Anhänger vorgefahren. Wir dachten, wenn der Anhänger so klein sei, könnten es ja auch nicht so viele sein. Tabea klappte die hintere Tür herunter und 15 hungrige Wesen hüpften heraus – das wars oder? … nein, … der Schäferinnenwohnwagen hatte eine zweite Etage – zwar ohne Aufzug, aber mit zweiter Klappe. 15 weitere Schafe kamen geräuschvoll zum Vorschein.
Wir hatten eine große Fläche mit Netzen abgesteckt und die Obstbäume mit Jutesäcken umwickelt (manche Schafs lieben den süßen Saft hinter der Rinde). Es dauerte jedoch keinen Tag und langsam aber sicher fingen sie nach und nach hungrig an zu blöcken und forderten vehement eine neue Weide ein.
Mit den Schafen hatten wir viel Freude und überlegen nun, den Allmendfeld-Wiesen (und uns) mit Schafen helfen zu lassen. Auf eine Weise scheinen die Wollknäule zum Allmendfeld zu gehören!
Vielleicht wissenswert: Hausschaf, oder schlicht Schaf (Ovis gmelini aries) ist die domestizierte Form des Mufflons.
In der menschlichen Historie spielten sie wegen ihrer Milch, Fleisch, Wolle wie auch der Wärme eine wichtige Rolle.
Heute wie damals sind sie entscheidend für den Erhalt unserer Kulturlandschaft sowie zur Steigerung und Verbreitung von Biodiversität.
Wissenswertes bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Hausschaf
